Einführung CO2-Kontingent

Frage:

Wie soll das gehen, eine CO2-Rationierung einzuführen in einer Gesellschaft, die erstarrt ist vor Angst, dass sich etwas verändern könnte, und zwar zum Schlechteren, und damit erreicht, dass es noch viel schlechter wird.

Antwort:

Die Einführung eines CO2-Kontingents, das sich im Lauf von 40 Jahren von 11 t pro Kopf auf 2 t pro Kopf verringert (also 2,5 % pro Jahr), hat den unschätzbaren Vorteil, dass wir nur ein mal gut zu sein  brauchen - und dann geht alles seinen normalen Gang (im Gegensatz zu den Hunderten von Gesetzen und Verordnungen, die gegen den hinhaltenden Widerstand vieler Politiker durchgesetzt werden müssen und dann, durch die Einwände und "Verbesserungsvorschläge" der Interessengruppen verwässert, nur noch als Karrikatur der ursprünglich geplanten Maßnahme in Kraft treten).

Die Reduzierung von 2,5 % geht so allmählich, dass man den Unterschied von jahr zu Jahr kaum bemerkt; dies umso mehr, als der Spielraum für technische und organisatorische Effizienzverbesserungen so groß ist, dass auf jeden Fall in den ersten 10 bis 20 Jahren die Reduktion weitgehend durch die entsprechenden technischen Neuerungen aufgefangen oder gar überkompensiert wird.


 
 
 
 
 
 
AUSSTIEG AUS DEM CRASH